die Welt ist fast schwarzweiß geworden
die Farben haben sich
unter dem Schnee versteckt
dunkles Braun
gedecktes Grün
gerade noch zu erkennen
die Welt ist fast lautlos geworden
die Geräusche haben sich
hinter den Bäumen verborgen
gleichmäßiges Atmen
knirschende Schritte
gerade noch zu vernehmen
das Lachen der Kinder
die am Waldrand Schlitten fahren
klingt leise
gedämpft
unwirklich
wie ein fernes Echo
aus einer längst vergangenen Zeit
als die Welt noch laut und bunt war
Nebel zieht auf
der Abend dämmert
sehr stimmungsvoll, gefällt mir sehr. sehr atmosphärisch „dicht“, besonders auch der abschluss ist dir hier sehr gelungen.
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Vielen Dank! Tatsächlich beziehe ich mich auf einen Spaziergang vom Sonntag. Plötzlich war der erste Satz da, und der hat mir am nächsten Tag keine Ruhe mehr gelassen (im positiven Sinne!)
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das kommt mir bekannt vor. geht mir auch sehr oft so.
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Klingt fast wie ein Gleichnis auf des Lebens Herbst/Winter und macht mich sehr nachdenklich.
PS: Seltsam, dass manche Zeitgenossen nicht wissen, dass man Substantive groß schreibt ..
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