Der Wald steht schwarz und schweiget.
Ein unbeschriebenes Blatt
Reiht sich ans nächste – Platz für
Unsere geheimsten Wünsche?
Unsere größten Ängste?
Der Wald steht schwarz und schweiget.
Wie man in den Wald ruft,
so schallt es heraus:
Glück verheißend?
Unglück bringend?
Der Wald steht schwarz und schweiget.
Nachtgedanken zum ›Abendlied‹ von Matthias Claudius