Dichter Nebel nachts
entsättigt alle Farben:
die Welt erscheint grau.
Graue Gedanken wälzend
liege ich schlaflos im Bett.
Ein Erstversuch in Sachen Tanka. Was ist dazu besser geeignet als eine schlaflose Nacht?
Geschichten und Gedichte über eine Welt, die beinahe so aussieht wie unsere …
Dichter Nebel nachts
entsättigt alle Farben:
die Welt erscheint grau.
Graue Gedanken wälzend
liege ich schlaflos im Bett.
Ein Erstversuch in Sachen Tanka. Was ist dazu besser geeignet als eine schlaflose Nacht?
Gut gemacht 🙂
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Danke! Ich hätte lieber gut geschlafen – aber so war die Zeit gut genutzt 😉
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Hahaha ..
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PS: Besonders gut: Das Wort ‚wälzend‘ wegen seiner doppelten Bedeutung. Du wälzt Gedanken und du wälzt dich im Bett. ‚Entsättigt‘ klingt sehr originell, hab ich noch nie gehört, aber auch sehr stimmig. Es kommt ja allgemein im Gedicht nicht nur auf die Silbenzahl an, sondern auch auf diese kleinen sprachlichen Höhepunkte, die das Herz des Lesers höher schlagen lassen. Hör nur weiterhin auf deine Emotionen, denn du trägst alles in dir schon drin, was du brauchst zum Schreiben. Andere Wortspieler schlagen sprachliche Purzelbäume und kommen nicht vom Fleck. Ich will hier keine Namen nennen ..
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