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Geschichten und Gedichte über eine Welt, die beinahe so aussieht wie unsere …

Vorwort

Vielleicht hat ein Schmetterling mit seinem Flügelschlag das Wetter verändert. Statt Sonnenschein gab es Regen, und irgendjemand ist deshalb zu Hause geblieben und nicht in einen tödlichen Unfall verwickelt worden, hat jemand anderen kennengelernt und so den Lauf der Geschichte verändert.

Vielleicht teilt sich das Universum tatsächlich unablässig in Paralleluniversen, und jemand hat die Abzweigung verpasst, die in „unser“ Universum führt.

Vielleicht hat das Wesen, das unsere Welt Nacht für Nacht erträumt, am Vorabend zu viel gegessen und deshalb etwas dunklere Träume als sonst.

Welchen Grund auch immer es geben mag: die hier veröffentlichten Geschichten und Gedichte passieren in einer Welt, die beinahe so aussieht wie unsere.

Beiträge

Fortschritt und Käse

Mäandert der Fortschritt in immer kleineren Bereichen, sich mehr oder minder zufällig unerschlossenes Terrain aneignend, weil die Menschheit das große Ganze aus den Augen verloren hat und nun wahllos im Klein-Klein nach Möglichkeiten sucht, den nutzlos gewordenen Forscherdrang doch noch ausleben zu können? Oder kommt uns im Umkehrschluss der in der Vergangenheit erreichte Fortschritt nur…

Paralleluniversen

Die Bäckereiverkäuferin war gestresst. Sie hatte schlecht geschlafen, war fast zu spät gekommen, und nun war auch noch die Kollegin krank. Die Schlange vor dem Tresen wurde immer länger, und vor ihr stand ein alter Mann, der anzüglich grinste und scheinbar alle Zeit der Welt hatte. »Ihnen einen schönen Tag!« Du mich auch. Sie blickte…

Kopfkino

Vergeblich wartenauf den erlösenden Schlaffür ein paar Stunden: Vergangenheit und Zukunftlassen mir keine Ruhe. Nachts wachzuliegenund Tankas zu verfassenist schon in Ordnung. Unter allen Optionenrangiert Dichten auf Platz drei.

Ankündigung

Bunte Flugblätterliegen überall verstreut.Unsichtbar beschrieben: Das Leben strebt nach innen.Es ist Zeit: es ist nun Herbst. Ein Tanka passend zur Jahreszeit, wo sich die Pflanzen- und Tierwelt zurückzieht und auch die Menschen lieber in den Häusern bleiben …

grau

Dichter Nebel nachts entsättigt alle Farben: die Welt erscheint grau. Graue Gedanken wälzend liege ich schlaflos im Bett. Ein Erstversuch in Sachen Tanka. Was ist dazu besser geeignet als eine schlaflose Nacht?


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