eintau(s)chen

erst tausche ich ein:
diese welt
gegen das tal der tränen

und wenn ich mir
die augen aus dem kopf
geweint habe

dann tauche ich ein:
schwimme blind
mit dem strom

7 Kommentare zu „eintau(s)chen

  1. Hm, kein so aufmunterndes Ergebnis, oder?

    Wie wäre es mit diesem hier? Ich schreibe mal ein bisschen mit und um:

    erst tauche ich ein:
    in diesen strom
    aus dem tal der tränen

    und wenn ich mir
    die augen aus dem kopf
    geweint habe

    dann tausche ich ein:
    diese blinde Welt
    gegen eine sehende

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      1. Ich hoffe es für Dich! (und entschuldige bitte meine Übergriffigkeit, aber dass Du Dein Ich hier ‚blind mit dem Strom schwimmen‘ lässt, hat sich für mich von dem her, was Du sonst hier schreibst, falsch angefühlt).

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  2. lieber yse, ich verstehe deine traurigkeit sehr gut. mir geht es mit dem schluss des gedichtes ähnlich wie lyrifant – es fühlt sich nicht stimmig an. aber vielleicht ist das gerade für dich stimmig. dann ist es so. ich wünsche dir auftrieb und viel zuversicht. liebe grüße m.

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    1. Liebe M., danke für den Zuspruch! Ich glaube, manchmal fehlt einfach die Kraft, gegen den Strom zu schwimmen. So lange die letzte Strophe nur ein Zwischenstand ist (und ich glaube fest daran!), geht es auch wieder aufwärts.

      Gefällt 1 Person

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