Mitteilsam

Ich habe lange mit mir gerungen, diesen Text zu schreiben. Erstens begann alles wieder mit einem Mann und einem Rasenmäher, und das letzte Erlebnis mit dieser Kombination war sehr unerfreulich gewesen. Zweitens: mache ich mit diesem Text nicht genau das Gleiche wie der Mann und behellige euch ungefragt mit meinen Geschichten? Andererseits: das geschriebene Wort„Mitteilsam“ weiterlesen

Kopfschmerzen

Ich habe Kopfschmerzen. Ausgerechnet heute. Das klingt so, als würde es an einem anderen Tag vielleicht besser passen. Wollen wir einen Termin vereinbaren? Das ist Quatsch. Aber heute treffe ich mich mit Stephi zum Frühstücken im Café. Ich hatte schon geschrieben, dass Stephi viel zu berichten hat, und es ist auch ohne Beeinträchtigungen nicht immer„Kopfschmerzen“ weiterlesen

Herbstfahrt

Ich bin mehr als einmal mit Stephi mitgefahren. Das ist immer schlimm. Ich habe an anderer Stelle bereits ihren Redefluss erwähnt. Ihr zuzuhören und gleichzeitig die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, die während der Fahrt auf mich einprasseln, bewirken eine immense Reizüberflutung. Heute fahre ich mit R. Ist denn schon heute? Es ist noch dunkel draußen.„Herbstfahrt“ weiterlesen

Frosch im Hals

Es gibt so viel zu sagen Im Hals steckt ein Frosch Worte fließen aufs Papier Ich habe kürzlich darüber nachgedacht, warum ich mir als Avatar ausgerechnet die Frau mit der Kröte auf der Brust ausgesucht habe. Eine spontane Entscheidung, damals. Meine Haare sind etwas kürzer und dafür dunkler. Das Alter weicht von Jahr zu Jahr„Frosch im Hals“ weiterlesen

Winterspaziergang II

Auf tief verschneiten WegenSo stapf ich durch den WaldDer Schnee rutscht in die StiefelDie Füße werden kalt. Auch wenn ich zitternd friereGanz sinnlos war es nichtWär ich daheim gebliebenGäb es nicht dies Gedicht. Ob sich Schmuddelwetter zum Verfassen von Gedichten eignet, möge jeder selbst entscheiden. Der Winterspaziergang vom 05.01.2021 hatte mehr Tiefgang – und trotzdem„Winterspaziergang II“ weiterlesen

Abendlied

Der Wald steht schwarz und schweiget. Ein unbeschriebenes Blatt Reiht sich ans nächste – Platz für Unsere geheimsten Wünsche? Unsere größten Ängste? Der Wald steht schwarz und schweiget. Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus: Glück verheißend? Unglück bringend? Der Wald steht schwarz und schweiget. Nachtgedanken zum ›Abendlied‹ von Matthias Claudius

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