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Ein Lebenszeichen

Dieser Beitrag ist eine Art Zwischenstand und vielleicht auch der Versuch, mich selber zu motivieren, wieder mehr zu schreiben. Außerdem enthält er ein bisschen Werbung 🙂

Dass es nach den Alphabetgeschichten ein bisschen ruhiger werden würde, hatte ich vorausgeahnt, aber dass es auf der Beinahewelt fast zum Stillstand kommen würde, hatte ich nicht erwartet. Im Rückblick kann ich gar nicht festmachen, woran es genau lag: die Standardausrede »keine Zeit« stimmt zwar punktuell, aber in Retrospektive hätte es genügend kreative Zeitfenster gegeben. Keine Ideen? keine Muße? Auch das stimmt so nicht (ganz): eine Idee liegt fast ausformuliert auf der Festplatte, andere noch eher skizzenhaft … alles da, warum also die Verzögerung?

Ich habe es bis jetzt noch nicht mal geschafft zu erwähnen, dass Arthur Witten (ein Bekannter Freund Seelenverwandter) mit »Pareidolie« ein neues Buch veröffentlicht hat, in dem mit MenschenLeben und wanderer zwischen den welten sogar zwei Gedichte von mir enthalten sind. Warum eigentlich nicht?

Meine Vermutung: für kreative Arbeit ist das Bauchgefühl entscheidend, und bei all den oben erwähnten Ideen und Skizzen fühlt es sich noch nicht rund an (und Werbung in eigener Sache ist ein ganz anderes Thema und mir eigentlich immer unangenehm). Bei Nachtschattengewächs musste ich mich schon fast zwingen, den »Veröffentlichen«-Button zu klicken: man hätte aus der Thematik noch viel mehr rausholen können. Andererseits ist es auch nicht unbedingt verkehrt, spontane, rohe, »unfertige« Ideen zu teilen – es gibt ja später immer noch die Möglichkeit, solche Ideen auszubauen und ihnen einen Feinschliff zu geben.

Und trotz der Ideen: der kreative Speicher fühlt sich leer an, obwohl er das nicht ist. Soll man sich zwingen, eine Idee in Angriff zu nehmen in der Hoffnung, dass der übertragene Appetit beim Essen kommt? Soll man warten, bis einen die Muse küsst? (Gibt es eigentlich auch männliche Musen?)

Reizen würde mich eigentlich ein Gedicht, dass sich so richtig »altmodisch« reimt. In diesem Blog gibt es nur die Meerjungfrau mit vielen sich reimenden Strophen. Es hat lange gebraucht, dieses Gedicht fertigzustellen, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Darauf hätte ich Lust, aber es fehlt noch ein Thema. Die aktuelle (vorweihnachtliche) Zeit hat Loriot in seinem Adventsgedicht perfekt zusammengefasst, das ist nicht mehr zu toppen und daher als Thema in meinen Augen ausgeschöpft. Aber die Zeit ist ideal, um Gedichte zu schreiben: draußen ist es ungemütlich, er wird spät hell und früh dunkel – eigentlich perfekt, um ganz analog mit Papier und Bleistift dazusitzen und sich Reim um Reim auszudenken.

Eigentlich fehlt nur noch das Thema …

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2 Kommentare zu „Ein Lebenszeichen

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