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Ein Lebenszeichen

Dieser Beitrag ist eine Art Zwischenstand und vielleicht auch der Versuch, mich selber zu motivieren, wieder mehr zu schreiben. Außerdem enthält er ein bisschen Werbung 🙂 Dass es nach den Alphabetgeschichten ein bisschen ruhiger werden würde, hatte ich vorausgeahnt, aber dass es auf der Beinahewelt fast zum Stillstand kommen würde, hatte ich nicht erwartet. Im„Ein Lebenszeichen“ weiterlesen

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MenschenLeben

der Mensch tritt einins Leben alles fühlt sich neu anwie ein Abenteuerdas unzählige Überraschungenbereithalten wird weiß nicht, was er willweiß nicht, was er wollen sollweiß nicht, was andere von ihm wollen weiß noch nicht:das Leben willvon Anfang anuns alle verwirren der Mensch steht festim Leben alles fühlt sich wie immer anwie ein Wochentagder nur auf„MenschenLeben“ weiterlesen

Gedanken nach einer unruhigen Nacht

Der Morgen dämmertund mit ihm die Erkenntnis,dass die Nacht bisweilenwie eine biblische Plageüber uns kommt. Die Augen sind gelähmt und taub,die Ohren blicken ängstlich hinter jedes Geräusch. Wir werden heimgesucht von Traumbildern(schönen wie schrecklichen)und Stechmücken,die sich allesamtweder erwischennoch vertreibenlassen.

Momentaufnahme

Vielleicht hat der Fotografeinen Witz gemacht,um die Anspannung zu nehmen.Vielleicht waren Freunde da,die gute Laune verbreitet haben. Woran hast du gedachtim Moment der Aufnahmeals du fürs Foto gelächelt hast? Manche Menschen glaubten,dass der Fotoapparatdie Seele raubtund eine leere Hüllezurücklässt. Dein Name neben dem Foto,noch mehr Namen und Text,ein dünner schwarzer Rand. Dein Foto neben dir,noch„Momentaufnahme“ weiterlesen

Alles in Butter !?

Böse Zungen unterstellen Männern ja eine gewisse Eindimensionalität im Zusammenhang mit Milchfettprodukten unter haushaltsüblichen Lagerbedingungen („Schatz, wo ist denn die Butter?“). Aber auch Menschen wie ich, die mit zwei X-Chromosomen pro Zelle durchs Leben gehen, sind hier und da überfordert, wenn es um das Auffinden von bestimmten Lebensmitteln zum Zwecke der heimischen Bevorratung geht. Ich„Alles in Butter !?“ weiterlesen

mutatis mutandis

Er freute sich, nach dem Lockdown endlich wieder mal leibhaftig in sein Büro gehen zu dürfen und die Kollegen wiederzusehen – wenn auch nur für einen Tag. Heute war Mittwoch, und für die beiden verbleibenden Arbeitstage waren dann schon wieder Videokonferenzen angesagt. Etwas früher als üblich öffnete er die Bürotür. Er war zeitig losgefahren, um„mutatis mutandis“ weiterlesen

Am Morgen

Am Morgenkommt es mir so vorals sei die Welt ganz neugerade eben fertig geworden– taufrisch, sozusagen Nachts,wenn alle schlafenwird siezerlegt,zerstörtund wirbeltbruchstückhaftdurch unsere Träume. Am Morgenentsteht sie völlig neuunberührt und noch ganz kühlbevor die Strahlen der neuen Sonnesie wärmen. Das Leben beginnt. © Arthur Witten Weil sich momentan alle Ideen weigern, von mir weitergesponnen zu werden,„Am Morgen“ weiterlesen

die milchlieder des löwenzahn

der blautondes himmelserschalltim ganzen taghell und klar sonnengelbenotenköpfewerden vom windstets neu arrangiertwährend ein kindunerhörte liedervon der wiesepflückt nach dem letztendecrescendo(der ruf der mutterund die notenverklungenund verwelkt)hallen fleckenwie ohrwürmerauf haut und kleidnoch langenach Inspiriert wurde das Gedicht durch das Gemälde eines jungen Mannes mit drei Jahren, der sich auch den Titel dazu ausgedacht hat.

Die Meerjungfrau

Ein kleines Mädchen, noch jung an Jahrenmit Sommerhut und roten Haarenwar mit seinen Eltern am Strand.Es schien die Sonne, es wehte der Windund so spazierte das kleine Kindmit Mutter und Vater an der Hand. Die Eltern schlendern am Strand entlang,genießen der Wellen beruhigenden Klang,dem Mädchen wird das zu fad.Es will schöne Steine und Muscheln entdecken,die„Die Meerjungfrau“ weiterlesen